Bildung
07.07.2010 | Bildung von SPD Oberfranken
Unglaublich ist es für die SPD-Haushaltsexpertin, MdL Susann Biedefeld, dass CSU und FDP nicht einmal die Einführung eines bayernweiten Semestertickets prüfen wollen und heute im Haushaltsausschuss des Landtags einen entsprechenden SPD-Antrag in Bausch und Bogen abgelehnt haben. „Dies ist ein Schlag ins Gesicht aller bayerischen Studentinnen und Studenten. In Nordrhein-Westfalen erhalten alle Studierende das Semesterticket. ‚Bayern vorn' – das war einmal," so die SPD-Abgeordnete.
20.05.2010 | Bildung von SPD Oberfranken
In einem heute eingebrachten Dringlichkeitsantrag fordert die SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung auf, das in der Koalitionsvereinbarung zwischen CSU und FDP gegebene Versprechen umzusetzen, nämlich 1000 Lehrerinnen und Lehrer im Jahr zusätzlich einzustellen. Auch müssten die entsprechenden Mittel bereits im Entwurf des Doppelhaushaltes 2011 / 2012 ohne Abstriche eingestellt werden. „Es darf nicht zu einem Wortbruch kommen," so die SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen.
14.05.2010 | Bildung von SPD Oberfranken
Die Ankündigung von Kultusminister Spaenle, die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen 1000 Lehrerplanstellen nun doch nicht umzusetzen, trifft auf Entsetzen und Empörung in ganz Bayern, für das SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher vollstes Verständnis hat: "Erst das Landesbankdesaster, dann unverantwortliche Millionengeschenke an Klientelgruppen, und jetzt wollen Seehofer und Spaenle unsere Kinder und Jugendlichen dafür bezahlen lassen. Dieses Bildungsräubertum zu Lasten der jüngeren Generation ist mit uns nicht zu machen! Die Staatsregierung hat sich auf unverantwortliche Art und Weise von den Zukunftsaufgaben abgewendet. Einen Tag nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen eine solche Katastrophennachricht für Schüler, Eltern und Lehrer zu kommunizieren, ist dreist und schamlos."
12.05.2010 | Bildung von SPD Oberfranken
Die bayerische Staatsregierung beabsichtigt nun doch wegen der Belastungen für die Landesbank-Rettung in der Bildungspolitik zu sparen. Im Koalitionsvertrag hatten CSU und FDP vereinbart, bis 2014 jährlich 1000 neue Lehrer einzustellen, um die Klassen verkleinern zu können. Dieses Ziel wird nun nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks offensichtlich abgeschrieben. SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher hält dies für eine politische Bankrotterklärung und fordert eine Regierungserklärung zur Bildungspolitik: „Wenige Tage nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen kann die Staatsregierung ihre wahren Ziele nicht mehr verschleiern. Der Ministerpräsident muss dem Parlament Rede und Antwort stehen und die Bevölkerung über die wahren Ziele seiner Politik für Bayern informieren", erklärt der SPD-Fraktionschef.
03.05.2010 | Bildung von SPD Oberfranken
Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann fordert in einem aktuellen Antrag die zeitnahe Offenlegung aller Übertrittsquoten von den Grundschulen an die Gymnasien in Bayern. In Passau haben Behörden im Vorfeld der heutigen Verteilung der Übertrittszeugnisse der Passauer Neuen Presse entsprechende Zahlen verweigert. Fehlende oder verspätete Übertrittszahlen – das ist ein Problem, das der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag seit Jahren kennt. Bemerkenswert dabei ist: Die Übertrittsquoten in Bayern fallen höchst unterschiedlich aus: So sind zum Beispiel im Landkreis München Land im Jahr 2008/2009 61 Prozent der Schüler auf ein Gymnasium gewechselt, im Landkreis Donau-Ries in Schwaben aber nur 24,7 Prozent. In der Stadt Hof schafften im gleichen Jahr 41,5 Prozent der Schüler den Übertritt auf ein Gymnasium, in München dagegen 50,5 Prozent und in Stadt Schweinfurt lediglich 28,7 Prozent.
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