Umgestaltung | Mit Ideen, aber auch tatkräftiger Unterstützung der Jugend-Stadträte soll der Treffpunkt ...

Veröffentlicht am 21.06.2008 in Ratsfraktion

Umgestaltung | Mit Ideen, aber auch tatkräftiger Unterstützung der Jugend-Stadträte soll der Treffpunkt in der Unlitzstraße attraktiver werden. Finanzsenat honoriert das Engagement ...
Jugendzentrum will Gäste locken

Rehau – „Geräte, Ausstattung Jugendzentrum“ heißt der Posten im Rehauer Haushalt, den der Finanzsenat in dieser Woche um 1500 Euro aufstockte. Einstimmig, wohlgemerkt, denn – da waren sich die Senatsmitglieder einig – das mit der geplanten Umgestaltung einhergehende Engagement des Jugendstadtrates sollte unbedingt honoriert werden.

Aus dem Grund für die geplante Frischekur für den Clubraum machte Hauptamtsleiter Hans-Peter Zeeh bei der Sitzung keinen Hehl: „Die Frequentierung des Jugendzentrums könnte besser sein!“ Deshalb sei der im Vorjahr ins Leben gerufene Jugendstadtrat im Winter gebeten worden, Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität dieser städtischen Einrichtung zu machen. Nach einer Stippvisite waren sich die Jugendlichen einig: Weder die Art der Einrichtung noch die Einrichtungsgegenstände selber sind für die Jugend attraktiv genug. Und: Dementsprechend könnte eine Umgestaltung dazu führen, dass Ellen Dimmling als Leiterin des Jugendzentrums mehr Kinder und Jugendliche in ihrem Domizil begrüßen kann.

Ulrich Scharfenberg (SPD) erkundigte sich danach, was genau geplant ist – und bekam von Bürgermeister Michael Abraham, selbst bei jeder Sitzung des Jugendstadtrates vertreten, Antwort: Frische Wandfarbe, neue Beleuchtung, pfiffige Gardinen, eine „neue“ gebrauchte Küche, neue Stühle, eine neue Tischplatte und – ein großer Wunsch der Jugend – eine Chill-Ecke, in der so richtig abgelümmelt werden kann. „Eventuell soll auch im Außengelände etwas verändert werden, beispielsweise mit Blumenkübeln oder ähnlichem“, so Abraham. Im Sonderangebot habe die Stadt bereits 20 neue Stühle, zwei Sonnenschirme und besagte Einbauküche beschafft. Dafür, so erklärte Zeeh, hätten die bereits im Haushalt veranschlagten Mittel in Höhe von 500 Euro plus 250 Euro, die der Bürgermeister bereitgestellt hat, gerade ausgereicht. Um auch die restlichen Vorstellungen der Jugendlichen umzusetzen, schlug die Verwaltung den Finanz-Senatoren deshalb vor, ihr Okay zu einer überplanmäßigen Ausgabe weiterer 1250 Euro zu geben.

Laut Abraham könne mit diesem Geld zwar „kein großartiger Umbau“ erfolgen. „Aber wenn alles wie geplant umgesetzt wird, rechne ich mit einem ansehnlichen Ergebnis“, sagte er.

Dem schlossen sich die Damen und Herren des Senats gerne an. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir als Stadt ein Zentrum dieser Größe anbieten können“, sagte Dr. Dorothee Strunz (CSU). Sie empfahl, „das unterstützenswerte Engagement der Jugendstadträte finanziell großzügig zu begleiten“. Das sah Ulrich Scharfenberg genauso: „Was da geplant ist, ist sicherlich unterstützenswert!“

Ellen Dimmling selbst freut sich als Leiterin am meisten über die neue Küche. „Die jetzige hat keinen Wasserhahn, sodass wir mit einer Schüssel hin- und hergehen müssen, wenn wir mit den Kindern kochen wollen“, sagt sie. Ihr größter Wunsch ist, mit Angeboten wie der Chill-Ecke das „ältere Klientel“ anzusprechen. Das war, nachdem die Öffnungszeiten in den Abendstunden vor Jahren gestrichen wurden, fast völlig weggeblieben. glas

Öffnungszeiten

Das Jugendzentrum in der Unlitzstraße hat wie folgt geöffnet: dienstags und mittwochs von 14 bis 18 Uhr, donnerstags von 15 bis 18 Uhr und freitags von 15 bis 19 Uhr.

 

Homepage Ulrich Scharfenberg

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