Wahlen | Döhler schafft’s, Martini scheitert
Zitterpartie bei SPD
Rehau / Wunsiedel – Gestern um 14 Uhr waren auch die einzelnen Stimmbezirke für die Bezirkstagswahl ausgezählt: Für den Stimmkreis 409 Wunsiedel zieht Landrat Dr. Karl Döhler (CSU) mit 44,95 Prozent der Stimmen in den Bezirkstag ein. Sein Rehauer SPD-Konkurrent Ulrich Scharfenberg brachte es auf 23,99 Prozent und muss nun um seinen Sitz im Bezirkstag zittern. Als Gewinner der Bezirkstagswahl darf sich Dr. Klaus von Stetten mit seinen Freien Wählern fühlen, dem 13,36 Prozent der Wähler ihre Stimme gaben.
Heute fällt Entscheidung
Für Ulrich Scharfenberg wird sich wohl am heutigen Dienstag gegen 17 Uhr die Zukunft entscheiden: Erst dann soll nämlich feststehen, welche Listenkandidaten einen Sitz im oberfränkischen Bezirkstag gewonnen haben, ergibt eine Anfrage beim Bezirk.
Für den Tröstauer Bürgermeister Heinz Martini, der bei der Landtagswahl mit rund 30 Prozent der Wählerstimmen zwar besser abgeschnitten hat als seine SPD, aber CSU-Konkurrent Martin Schöffel im Kampf ums Direktmandat deutlich unterlegen war, scheint die Zitterpartie ausgestanden: Nach den bis gestern Abend vorliegenden Ergebnissen aus den neun Stimmkreisen des Bezirks hat es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im zweiten Anlauf für den Sprung in den Landtag nicht gereicht. Martini ging zwar auf dem aussichtsreichen vierten Listenplatz der Oberfranken-SPD ins Rennen – nur haben die Wähler diese Liste mit ihren Stimmen noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt.
Sowohl Inge Aures aus Kulmbach als auch der Hofer Kandidat Jörg Mielentz zogen – so der Stand gestern Abend – an Martini vorbei und verwiesen den Tröstauer auf Platz sechs. Dessen Problem: Die Oberfranken-SPD hat bei der Wahl noch einmal einen Landtagssitz eingebüßt und entsendet nur noch vier Vertreter ins Maximilianeum. Heinz Martini und Jörg Mielentz gehen demnach offenbar leer aus. -rai
Homepage Ulrich Scharfenberg
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