Ulrich Scharfenberg (SPD) bekommt 23,99 Prozent

Veröffentlicht am 30.09.2008 in Wahlen

Auszählung | Ulrich Scharfenberg (SPD) bekommt 23,99 Prozent
Linke können noch auf Sitz hoffen.
Landrat Döhler gewinnt Wahl zum Bezirkstag

Von Joachim Dankbar

Wunsiedel – Nach dem Landtagsmandat hat die CSU im Stimmkreis Wunsiedel auch bei der Wahl des Bezirkstags das Direktmandat erobert. Ihr Bewerber, der Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler (Foto), erhielt 44,95 Prozent der Erststimmen. Ulrich Scharfenberg von der SPD kam auf 23,99 Prozent. Ein respektables Ergebnis erzielte auch Dr. Klaus von Stetten, der sich 13,36 Prozent sicherte. Reinhard Möller (Linke) kam auf 5,35 Prozent. Auf den weiteren Plätzen landeten Irene Pohl von den Grünen mit 3,99 Prozent, Timo Pohl von der FDP mit 3,59 Prozent, Tony Gentsch von der NPD (2,45 Prozent), Stefan Schwindl von den Republikanern (1,50 Prozent) und Ernst Egelkraut von der ÖDP (0,82 Prozent).

Bei der Verteilung der Zweitstimmen bildet die Bezirkstagswahl in weiten Zügen die Stimmverteilung nach, die sich schon bei der Landtagswahl ergeben hatte. Auffällig ist allerdings, dass die SPD gut vier Prozentpunkte mehr bekam als bei der Abstimmung über den Landtag. Die Freien Wähler erhielten rund ein Prozent, die FPD 1,3 Prozent weniger. Hier die Zweitstimmenanteile der Parteien und Gruppierungen: CSU (40,21 Prozent), SPD (29,52 Prozent), Freie Wähler (11,78 Prozent), Grüne (4,40 Prozent), FDP (3,76 Prozent), NPD (2,54 Prozent), Republikaner (1,88 Prozent), ÖDP (0,75 Prozent) und Bürger-Block (0,11 Prozent).

Ob außer Döhler weitere Kandidaten über die Anrechnung der Zweitstimmen in den Bezirkstag kommen, wird sich voraussichtlich am heutigen Dienstag entscheiden. Gute Chancen hat hier vor allem Andreas Möller von den „Linken“. Der Sozialpädagoge aus Tröstau ist Listenführer seiner Partei.

Auch bei der Bezirkstagswahl musste die CSU erhebliche Verluste hinnehmen. So liegt Dr. Karl Döhler gut sieben Prozent hinter dem Ergebnis seines Vorgängers Edgar Pöpel, der es noch auf 52,16 Prozent gebracht hatte. Fast 15 Prozent verlor die CSU bei den Zweitstimmen.

Auch die SPD hat bei der Bezirkstagswahl keinen Grund zum Jubeln: Ulrich Scharfenberg verlor fast zehn Prozent auf das Ergebnis seiner Vorgängerin Heidrun Fichter. Bei den Zweitstimmen büßte die SPD knapp zwei Prozent auf ihr Ergebnis von 2003 ein.

Wenig überraschend ist, dass Döhler vor allem im Landkreis Wunsiedel punktete, während Scharfenberg seine besten Ergebnisse in den Gemeinden des Landkreises Hof erzielte, die zum Stimmkreis Wunsiedel gehören. Sein bestes Ergebnis konnte Döhler in Nagel erzielen, wo er die CSU mit 58,27 Prozent an früher gewohnte Ergebnisse erinnerte. Das schwächste Ergebnis wurde für Döhler aus Selb vermeldet, wo er nur auf 36,21 Prozent der Erststimmen kam. Dies verwundert nur auf den ersten Blick: Selb ist der Heimatort des FW-Kandidaten Dr. Klaus von Stetten, der es hier auf 29,24 Prozent der Erststimmen brachte. Das waren mehr als doppelt so viel, wie an Zweitstimmen auf seine Gruppierung (13,48 Prozent) entfielen. In Regnitzlosau stimmten 20,19 Prozent der Wähler für von Stetten.

Ulrich Scharfenberg brachte es in seinem Heimatort Rehau auf 30,88 Prozent, in Hohenberg/Eger auf 30,89 Prozent der Erststimmen. Im wenige Kilometer entfernten Selb waren es lediglich 18,18 Prozent.

 

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