15.06.2016 | Ortsverein von SPD Meeder
Jahreshauptversammlung SPD OV Meeder am 12.Mai 2016 durchgeführt
SPD-Ortsverein zog Bilanz und führte Neuwahlen durch
Ihre erste Jahreshauptversammlung hielt die noch relativ junge Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins im Gasthaus „Lindenhof“ in Wiesenfeld ab. Vorsitzender Arne-Lars Müller begrüßte neben den Mitgliedern die Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld, die designierte Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner und den Kreisvorsitzenden Carsten Höllein.
Die Mitgliederwerbung sprach Susann Biedefeld in ihrem Grußwort an und ging dabei auf den Ursprung der SPD ein. Auf mehr politische Bildung sollte die Partei sich zurück besinnen, um den Wahlkreis gut zu besetzen, neue Impulse geben zu können und mehr Solidarität miteinander zu üben. Etwas Herausragendes müsste passieren, um bei der AfD einen Kurswechsel zu erreichen. Die Sorgen der Bürger, die ernst zu nehmen wären, sprach sie ebenfalls an. Enttäuscht zeigte sie sich von der Halbzeitwahl im Landtag. Sie lobte die gute Arbeit der Ortsvereine. Nicht unerwähnt ließ sie die Integrationsarbeit im Bund und Land, wobei die Kommunen vor Ort Großartiges leisten. Inhaltlich wäre die SPD gut aufgestellt und sie freue sich schon auf einen guten Wahlkampf im nächsten Jahr.
Das Protokoll der vergangenen Hauptversammlung trug Christian Siebinger vor. Darüber hinaus gab er einen Tätigkeitsbericht der Fraktion ab. Der Hauptversammlung folgte eine Klausurtagung. Alle zwei Monate traf sich die Vorstandschaft mit den Gemeinderatsmitgliedern zum Austausch. Dieser sollte intensiviert und die Mitglieder mit einbezogen werden, war der Wunsch einiger Mitglieder.
Die Mitgliederzahl blieb stabil, war die Aussage von Arne Müller. Für neue Impulse an die noch junge Vorstandschaft werden gerne angenommen. Für jeden Hinweis wäre man dankbar.
Nachrücker für Johannes Mönch ist Andreas Heller, der gleich als Fraktionsvorsitzende ab Januar fungiert. Er ging auf alle Gemeinderatssitzungen ein, wobei er die Änderung der Wassersatzung, die neuen Baugebiete in Meeder, Beuerfeld und Mirsdorf, die Stromtrasse P 44 (neu), dem Behinderten gerechten Umbau des Rathauses sowie die Erstellung einer Straßenprioritätenlisteließ er nicht unerwähnt. Trotz der geplanten Flugplatzes in Neida nahe der Trasse liegt eine Bauanfrage der Gemeinde vor. Bauanträge liegen von der Firma Babucke für eine LKW-Waschanlage und eine Erweiterung der Firma Hatzel sowie Hamül vor. Die Verlegung für das schnelle Internet hat bereits begonnen. Die großzügige Breitbandförderung ermöglicht den Ausbau in allen Gemeindeteilen.
Gerald Göhring, der das Amt des dritten Bürgermeisters inne hat, sprach ebenfalls die vorgesehenen und bereits vollzogenen Projekte an. Das Regenwasser-Rückhaltebecken in Kösfeld, das Kosten von 1,2 Millionen Euro versucht und die Kläranlage mit über sechs Millionen Euro wird die Gemeinde in den nächsten Jahren stark belasten und keine größeren Investitionen mehr zulassen, auch wenn zu den Projekten Zuschüsse erwartet werden und die Erhöhung der Abwassergebühr bereits vollzogen ist. Die Arbeit innerhalb der Fraktionen funktioniere gut, war seine Aussage. Die Sitzungen sind effektiv und in kurzer Zeit die anstehenden Programmpunkte abgearbeitet. Zwischen den drei Bürgermeistern bestehe ein guter Austausch, wobei das Vertrauen gepflegt wird. Das Geschaffene wurde gemeinsam mit den Gemeinderatsmitgliedern geschultert. Allerdings wünschte er sich mehr geschlossen und aktiv als SPD zu präsentieren und aufzutreten.
Die Einnahmen und Ausgabe gab Schatzmeisterin Julia Truckenbrodt bekannt. Als Prüfer fungierten Silvia Schwarz und Josef Brunner. Die Entlastung erfolgte einstimmig.
Als designierte Bundestagskandidatin für Coburg und Kronach stellte sich Doris Aschenbrenner aus Rödental vor. Seit ihrer Studienzeit widmet sie sich der sozialen Gerechtigkeit. Für „Zeit für gute Arbeit“ sollten jungen Leute gewonnen werden.
Seinen Dank für die gute Arbeit sprach Kreisvorsitzende Carsten Höllein der jungen Vorstandschaft aus. Der Digitalisierung und dem Facebook sollte man sich nicht verschließen. Junge Leute nutzen die modernen Medien. Auch er plädierte für Solidarität und für Mitgliederwerbung.
Wahlen
Das Amt des 1. Vorsitzende begleitet weiterhin Arne-Lars Müller, Stellvertreter Oliver Anding, Schriftführer Christian Siebinger, Schatzmeisterin Julia Truckenbrodt. Als Beisitzer fungieren Gerald Göhring, Josef Brunner, Michael Ehrmann, Silvia Schwarz und Andreas Heller. Zu Revisoren wurden Susanne Ehrmann und Ottmar Hütter gewählt.
Als Delegierte zur Bundeswahlkreiskonferenz wurden gewählt: Julia Truckenbrodt Arne-Lars Müller, Oliver Anding und Silvia Schwarz.
Als Delegierte vertreten für den Kreisverband Christian Siebinger, Silvia Schwarz, Oliver Anding, Arne-Lars Müller und Julia Truckenbrodt.
Für den Unterbezirk gehören zu den Delegierten Oliver Anding, Elke Fuchsberger, Arne-Lars Müller und Julia Truckenbrodt.
Die wieder gewählte Vorstandschaft auf dem obigen Foto mit von links: Kreisvorsitzende Carsten Höllein, Julia Truckenbrodt, Oliver Anding, designierte Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner, Arne-Lars Müller und Christian Siebinger.
15.06.2016 | Ortsverein von SPD Meeder
Karin Günther, Gerald Göhring, Michael Ehrmann, sowie der Kreisvorsitzende Carsten Höllein überbrachten dem Meederer "SPD-Urgestein" Brigitte Mönch, der ehemaligen Ortsvorsitzenden, 3. Bürgermeisterin, Gemeinderätin und Kreisrätin der SPD, die besten Geburtstagswünsche.
Von deinem SPD-OV alles, alles Gute, liebe Brigitte!!
29.04.2016 | Kommunalpolitik von SPD Coburg-Land
Eine Aufnahme der Ortsumfahrung Tambach in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans fordert der SPD-Kreisverband Coburg-Land in einer Pressemitteilung. Der geschäftsführende SPD-Kreisvorstand hat sich mit dem wichtigen Thema beschäftigt. Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans ist die Ortsumgehung Tambach als unwirtschaftlich angesehen und daher nicht aufgenommen worden. „Der Bedarf ist aus unserer Sicht ganz klar vorhanden“, hält SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein entgegen.
17.03.2016 | Allgemein von SPD Coburg-Land
Ein seltener Anlass rief prominente Gratulanten auf den Plan: Elfriede Kittel feierte am Sonntag ihren 102-jährigen Geburtstag. Aus diesem Grund ließ ihr der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer seine Glückwünsche in Schriftform zukommen. Aber nicht nur er: Die Jubilarin gehört seit 65 Jahren der SPD an. Auch Parteivorsitzender Sigmar Gabriel übermittelte der Seniorin seine Grüße. Der SPD-Ortsverein Weitramsdorf und der SPD-Kreisverband Coburg-Land überreichten Elfriede Kittel außerdem eine Ehrenurkunde für ihre Treue zur Partei.
05.12.2015 | Kommunalpolitik von SPD Ahorn
In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 01.12.2015 überraschte die Fraktion CSU/BV mit der Aussage, sie würde den von der Verwaltung vorbereiteten Beschlüssen nur dann zustimmen, wenn die Sanierung des Freizeitzentrums allen anderen Projekten (Schulsanierung, Lehrschwimmbecken, Blockheizkraftwerk) vorangestellt und durchgeführt würde.
Überraschend war dies, weil sich die Fraktionen SPD/Freie Wähler und CSU/BV noch am Vorabend während ihrer Fraktionssitzungen telefonisch miteinander abgestimmt hatten, diese Forderung jedoch zu keiner Zeit Gegenstand der Absprache war.
Dem Ansinnen nachzukommen hätte zwangsläufig eine erhebliche zeitliche Verschiebung der dringend notwendigen Sanierung der Schule mit sich gebracht. Eine Verzögerung völlig ohne Not, da der Gemeinderat eine Sanierung des Freizeitzentrums in Witzmannsberg auch durchführen will, wenn keine Fördermittel fliessen sollten.
Die in diesem Zusammenhang von der JU Ahorn aufgestellte Behauptung: "Aufgrund des Drängens der CSU/BV ist festgeschrieben: Renovierung des Freizeitzentrums auch ohne Förderung!" ist übrigens schlicht falsch. Eine Sanierung des FZ auch ohne Fördergelder war - zumindest von den Mitglieder der Fraktion SPD/Freie Wähler - nie in Frage gestellt worden, auch wenn Gegenteiliges immer wieder behauptet wird.
Überraschend war auch, vom Fraktionsvorsitzenden der CSU/BV zu erfahren, dass man hinsichtlich der Schulsanierung und der Frage des Baus eines Lehrschwimmbeckens und eines Blockheizkraftwerks fraktionsintern keine Einigkeit erzielen könne.
Nachdem klar war, dass sich CSU/BV nicht an die abgesprochene Vorgehensweise halten würden, wurde von SPD/Freie Wähler die Diskussion verkürzt und Antrag zur Geschäftsordnung auf Durchführung der Abstimmung gestellt.
Entgegen der zuvor getroffenen Aussage man würde den Beschlußvorschlägen der Verwaltung ohne Bevorzugung des Projekts Witzmannsberg nicht folgen, stimmten dann doch alle Gemeinderäte der Fraktion CSU/BV der Beschlussvorlage zum Freizeitzentrum und zur Generalsanierung der Schule zu.
Die Vorlagen zum Lehrschwimmbecken und Nahwärmenetz wurden von vier der sieben CSU/Bürgerverein Gemeinderäte (Werner Gundermann, Arno Reinsbach, Timo Sollmann und Bernhard Bachmann) abgelehnt.
SPD/Freie Wähler haben alle genannten Projekte von Anfang an als Chance verstanden und aktiv begleitet.
Es ist uns wichtig, anders als von CSU/Bürgerverein beantragt, Ahorn und Witzmannsberg nicht gegeneinander auszuspielen. Eine Gemeinde lebt vom Miteinander. Dafür haben alle Parteien eine Verantwortung!
Wir haben den Beschlussvorschlägen folgerichtig und ohne Schlenkerkurs vollumfänglich zugestimmt und damit den Weg für eine gute Weiterentwicklung aller Gemeindeteile frei gemacht.
Es reicht nicht zu sagen, dass etwas geschehen muss - handeln ist erforderlich um etwas geschehen zu lassen! Es genügt nicht zu behaupten für den Erhalt zu sein - der Erhalt muss aktiv gestaltet werden! Wenn genug Zeit für Planung und Diskussion aufgewendet wurde folgt die Zeit des Handelns.
Matthias Aust
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