Diakonie Hochfranken | SPD besucht Bildungszentrum und erfährt einiges über strukturelle Probleme. Ausbildung in der Altenhilfe hat Potenzial
Hof – Die Aus- und Weiterbildungssituation im Berufsfeld der Altenhilfe muss optimiert werden. Mit dieser Forderung wurden Landtagsabgeordnete Christa Steiger, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger, Jörg Mielentz, und Ulli Scharfenberg konfrontiert, als sie das Bildungszentrum der Diakonie Hochfranken in Hof besuchten.
Austausch in der Praxis
Ernst Engelhardt, Bereichsleiter für Bildung und Entwicklung, erklärte, dass der Austausch zwischen der Bildungsstätte und Praxisexperten aus eigenen diakonischen Einrichtungen einen hohen Stellenwert habe.
Steiger verwies darauf, dass die Staatsregierung 5,8 Prozent der Transrapidmittel für Oberfranken einsetzen wolle und merkte an, dass in München die klinische Demenzforschung bereits gefördert würde.
Auch biete die Altenhilfe Einsatzmöglichkeiten für Menschen, die zwar keinen höheren Schulabschluss hätten, aber durchaus über emotionale und soziale Kompetenzen für den Umgang mit Senioren verfügten. Schulleiterin Christa Funke verwies auf die einjährige Altenpflegehilfeausbildung, für deren Zugang der Hauptschul-Abschluss vorausgesetzt wird. Bereits heute bestehe ein hoher Bedarf an Fachkräften in der ambulanten und stationären Pflege.
Um ausreichend viele Ausbildungsplätze anbieten zu können, müssten Ausbildungsumlagen eingeführt werden, die als Regelungs-Instrument für entstehende Kosten dienten. Einrichtungen, die nicht ausbilden, müssten eine Abgabe leisten, die Ausbildungseinrichtungen zugute komme.
Wie ist es um die Aus- und Fortbildung bestellt? Dies klärten bei der Diakonie Hochfranken, von links, Ulrich Scharfenberg, Petra Ernstberger, Jörg Mielentz, Christa Steiger, Christa Funke und Ernst Engelhardt.
Homepage Ulrich Scharfenberg
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