Genügend Strom für 250 Haushalte

Veröffentlicht am 11.09.2008 in Umwelt

Genügend Strom für 250 Haushalte

Sellanger – Unter dem Motto „Handeln statt Reden“ haben sich über 100 Bürger der Region finanziell engagiert, um die erste Windkraftanlage im Landkreis Hof bei Sellanger zu ermöglichen. Darüber informierte Ulrich Scharfenberg, Mitbegründer des Projektes, SPD-Politiker, die laut Mitteilung dieser Tage die Windkraftanlage besichtigten. Dabei waren der SPD-Landtagskandidat Jörg Mielentz, die Spitzenkandidatin der Oberfranken-SPD, Susann Biedefeld, und die beiden Bezirkstagskandidaten Klaus Adelt, Stimmkreis Hof, und Ulrich Scharfenberg, Stimmkreis Wunsiedel. Auskünfte gab auch Wolfgang Degelmann, Geschäftsführer der Kreisgruppe Hof des Bund Naturschutzes.

Scharfenberg erklärte, dass die Windkraftanlage die zweite im Regierungsbezirk Oberfranken sei und im Januar 1996 ans Netz angeschlossen wurde. Die Leistung betrage 500 Kilowatt. Und Degelmann fügte an: „Im Jahresdurchschnitt erzeugt die Windkraftanlage rund 750 000 Kilowattstunden Strom. Das reicht, um 250 Haushalte komplett mit Strom zu versorgen.“ Dennoch gelte es zu überlegen, so Degelmann, wie der Bereich der regenerativen Energie weiter ausgebaut werden könne. „Neben Windkraft ist auch an Wasserkraft-, Solar-, Biomasse-, Geothermie- oder Hackschnitzelanlagen zu denken“, erklärte er. Jede Region habe unterschiedliche Standortvorteile.

Auch SPD-Landtagskandidat Mielentz sprach sich für den Ausbau erneuerbarer Energien aus. „Es geht dabei allerdings nicht darum, jeden Höhenzug mit einem Windrad zu bestücken, sondern die ausgewiesenen Windvorranggebiete konsequent zu nutzen“, sagte der Politiker und fügte hinzu: „Uns ist es wichtig, für jeden Standort die geeignete regenerative Energieform zu wählen und einzusetzen.“ Speziell in dieser Region seien Hackschnitzelheizwerke im Verbund mit der einheimischen Forstwirtschaft denkbar. Auch Susann Biedefeld unterstrich die Notwendigkeit eines Wechsels in der Energiepolitik und sprach sich klar für den Atomausstieg aus. „Was die CSU hier macht, ist unseriös“, sagte die Politikerin.

 

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