Ausbau der Jugendsozialarbeit ist Tropfen auf den heißen Stein

Veröffentlicht am 24.06.2008 in Jugend

Ausbau der Jugendsozialarbeit ist Tropfen auf den heißen Stein
Dienstag, 24. Juni 2008

132 neue Stellen der Jugendsozialarbeit will die CSU-Sozialministerin Stewens schaffen. Das reicht vorn und hinten nicht, weiß Johanna Werner-Muggendorfer, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Expertin für Jugend im Kompetenzteam der BayernSPD.

„Die Jugendsozialarbeit an bayerischen Schulen muss erheblich gestärkt werden. Seit Monaten verkündet Sozialministerin Stewens die Ausbauziele. Jetzt nennt sie endlich Zahlen: Was als warmer Regen angekündigt war, ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

146 Hauptschulen bekommen gerade einmal je Schule 0,6 Stellen, 20 Berufsschulen werden mit je 0,8 Stellen bedacht und für 37 Förderschulen stehen zusätzlich je 0,6 Planstellen zur Verfügung – bei Realschulen und Gymnasien Fehlanzeige.

Jugendsozialarbeit ist aber an jeder Schule notwendig. Sie ergänzt die pädagogische Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer und hilft Schülern beim Bewältigen persönlicher Schwierigkeiten und der Schule zu einem besseren Lernklima. Schulsozialarbeit hilft auch rechtzeitig, Kinderarmut und die damit verbundene Bildungsarmut zu erkennen und auch zu überwinden. Der zögerliche, nicht bedarfsgerechte Ausbau der Jugendsozialarbeit an Bayern Schulen benachteiligt besonders arme Kinder und deren Eltern." (24.06.2008)

 

Homepage Ulrich Scharfenberg

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