SPD vor Ort
Besichtigung der Technik im Sportzentrum
Mit der Besichtigung der Heizzentrale und der Wasseraufbereitungsanlage im Sportzentrum setzte die SPD-Stadtratsfraktion ihre Tour „SPD vor Ort“ fort. Unter fachkundiger Leitung von Stadtbaumeister Martin Kugler, Jürgen Schrödel vom Bauamt und Christian Specht vom Bauhof konnten die Stadträte einen nicht alltäglichen Blick in die technischen Einrichtungen des Sportzentrums werfen, sowie die damit fast zwangsläufig auftretenden Fragen ausführlich mit den „Fachleuten vom Rathaus“ erörtern.
Jeder Rehauer kennt „seine Bademeister“ und das Hallenbad mit Sauna und Dampfbad. Die Dreifachturnhalle ist auch jeden bestens bekannt. Sei es als aktiver Hallensportler oder als Fan der dort zahlreich stattfindenden Sportveranstaltung. Aber sicherlich ist den wenigsten Bürgern etwas über die Chlorgasanlage, die Umluftanlage, die Funktionsweise der Heizkessel und der Steuerungsanlage bekannt. Auch für die SPD-Stadträte tat sich bei ihrer Besichtigung manch Überraschendes auf. So zeigten sich die Schaltschränke auf den ersten Blick zwar im technisch einwandfreien Zustand, die „Männer vom Bauamt“ betonten aber überzeugend die Notwendigkeit einer „Rundumerneuerung“, da es für diesen Anlagentyp auf dem Markt keine Ersatzteile mehr gibt! „Das Hallenbad ist betriebsbereit, wir können ruhig schlafen“, Martin Kugler unterstrich mit diesen einprägsamen Worten, den sehr guten Unterhaltungszustand des Sportzentrums. „Wartung und Service ist bei der beauftragten Fachfirma in besten Händen, kleinere Reparaturen und Projekte können von den Facharbeitern des Bauhofes unproblematisch in Eigenregie durchgeführt werden“. 2007 wurde eine neue Leitzentrale mit Visualisierung und touch screen eingebaut, die es den Bademeistern ermöglicht, per Mausklick den Aggregatzustand aller Anlagen zu kontrollieren. Somit kann via Bildschirm ein Blick auf die Viesmann-Heizkessel, den 5000 Liter-Tank der Warmwasseraufbereitung, den Kiesfiltertanks, das Schwallwasserbecken oder die Umluft- und Abwärmeleitung zur Turnhalle geworfen werden.
Auf großes Interesse sorgten die ausführlichen Erläuterungen über das Verpressen und Einbringen von Injektionsdübeln, die zum Abdichten der Betonwanne des Badebeckens jedes Jahr kurz vor der Befüllung eingebracht werden. Für großes Staunen sorgte zudem die Auskunft, dass die Becken-Fliesen noch im Originalzustand vorhanden sind. Und das nach über 30 Jahren intensiver Beanspruchung! Es lag in der Natur der Sache, dass auch andere Möglichkeiten zur Wärmeversorgung als mit Gas diskutiert worden, hat doch die SPD-Stadtratsfraktion einst den Vorschlag eines Hackschnitzelwerkes für Schule und Sportzentrum zur Diskussion gestellt. Martin Kugler betonte bei diesem Thema, dass die Gasversorgung seit 1986 ohne nennenswerte Probleme arbeitet und aktuell in einem grenzüberschreitenden Projekt Rehau – Asch die Wirtschaftlichkeitsprüfung für den Einbau einer Solaranlage erstellt wird. Die SPD-Räte begrüßten sowohl diese Idee als auch die Tatsache, dass weitere Planungen und Überlegungen zur stetigen Modernisierung des Sportzentrums in Eigenregie durch die Mitarbeiter des Bauamtes erfolgen.
Unser Bild zeigt vor dem Eingang zur Sauna v.l.n.R.:
Günther Rosmann, Christa Eckardt, Martin Kugler, Hagen Rothemund, Jürgen Schrödel, Christian Specht und Ulrich Scharfenberg
Homepage Ulrich Scharfenberg
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