Stadtrat Rehau | Gremium ist vollständig aufgestellt und arbeitsfähig für die neue Amtsperiode

Veröffentlicht am 29.05.2008 in Ratsfraktion

Stadtrat Rehau | Gremium ist vollständig aufgestellt und arbeitsfähig für die neue Amtsperiode. Beratung über das Energiekonzept fürs Schul- und Sportzentrum im nicht öffentlichen Teil sorgt für Unmut
Senate im zweiten Anlauf besetzt

Von Susanne Glas

Rehau – So ungemütlich, wie die letzte Sitzung des Rehauer Stadtrates verlaufen ist, startete am gestrigen Nachmittag auch die zweite der neuen Wahlperiode. Dabei war die Besetzung der Senate einziger Tagesordnungspunkt. Der öffentlichen Sitzung wohlgemerkt. Im nicht öffentlichen Teil sollte über das Energiekonzept für das Schul- und Sportzentrum beraten werden, wozu auch zwei Ingenieure anwesend waren.

Ein Punkt, den sowohl Werner Kolk als Vorsitzender der FUWR-Fraktion als auch sein Stellvertreter Dr. Dieter Beer im öffentlichen Teil besser platziert gesehen hätten. „Wenn wir das nicht öffentlich behandelt wird, haben wir doch keine Möglichkeiten, mit den Bürgern zu diskutieren“, bemerkte Beer zu diesem „nicht korrekten Vorgehen“. Dabei würde gerade die Diskussion mit den Bürgern oft Ideen und Anregungen hervorbringen, „die uns noch gar nicht eingefallen sind“. Auf den Einwand seitens Bürgermeister Michael Abraham, dass die Vorberatung wichtiger Themen unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchaus Usus sei, antwortete Beer: „Je wichtiger das Thema ist, desto wichtiger ist, dass es öffentlich gemacht wird!“

Punkt bleibt nicht öffentlich

Auf Antrag Beers hin wurde schließlich – nicht öffentlich – darüber abgestimmt, ob das Thema letztlich doch auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung gehoben werden soll. Dabei dürfte die FUWR jedoch nicht nur die Stimmen aus der CSU-Fraktion gegen sich gehabt haben, sondern auch die der SPD. Deren Sprecher Hagen Rothemund hatte im Vorfeld nämlich Zustimmung zur Tagesordnung signalisiert: „Es geht hier ja nur um eine Fragestunde, die durchaus nicht öffentlich stattfinden kann.“ Letztlich blieb der Punkt, wo er war, und Kolk und Beer allein mit der Ansicht, dass gemäß Kommunalordnung nur Themen von Brisanz in den nicht öffentlichen Teil gehören. Damit müssen sich die Bürger gedulden, bis die Ergebnisse der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird.

Die Besetzung der Senate erfolgte schließlich einstimmig und sieht folgendermaßen aus:

Verwaltungs- und Finanzsenat: Dr. Dorothee Strunz, Jürgen Icks, Harald Ehm, Hans-Jürgen Erkens und Kerstin Kropf (alle CSU), Ulrich Scharfenberg (SPD) und Siegmar Hopperdietzel (FUWR).

Einstimmiger Beschluss

Bausenat: Werner Bucher, Roland Lottes, Rudolf Scholz, Alexandra Prüfer und Birgit Weber (alle CSU), Günther Rosmann (SPD) und Gerhard Puchta (FUWR); Werksenat: Roland Lottes, Armin Strobel, Helmut Kaufmann, Christian Amann und Werner Bucher (alle CSU), Hagen Rothemund (SPD) und Werner Kolk (FUWR); Familien-, Vereins- und Kultursenat: Jürgen Jäger, Birgit Weber, Kerstin Kropf, Harald Ehm und Christian Amann (alle CSU), Christa Eckardt (SPD) und Gerti Röder (FUWR); Personalsenat: Jürgen Icks, Alexandra Prüfer, Kerstin Kropf, Jürgen Jäger und Hans-Jürgen Erkens (alle CSU), Andrea Geupel (SPD) und Dr. Dieter Beer (FUWR); Rechnungsprüfungssenat: Jürgen Jäger und Helmut Kaufmann (beide CSU), Ulrich Scharfenberg (SPD) und Siegmar Hopperdietzel (FUWR); Vorsitzender ist Jürgen Jäger (CSU).

Im Aufsichtsrat der Gewog-Wohnungsbaugesellschaft nehmen Platz: Armin Strobel, Birgit Weber, Rudolf Scholz, Christian Amann und Dr. Dorothee Strunz (alle CSU), Andrea Geupel (SPD) und Werner Kolk (FUWR). In der Verbandsversammlung der Sparkasse Fichtelgebirge sitzen Dr. Dorothee Strunz und Jürgen Icks (beide CSU). Vorsitzende der Fraktion: CSU Jürgen Icks (Stellvertreter Dr. Dorothee Strunz und Harald Ehm); SPD Hagen Rothemund (Günther Rosmann); FUWR Werner Kolk (Dr. Dieter Beer).

 

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